



Gräfin von Plettenberg, die Vorsitzende des Vereins, begrüßte die Teilnehmer und die Vortragenden der Veranstaltung zum Thema Lese- und Rechtschreibschwäche. Zahlreiche Erzieherinnen, Lehrkräfte unterschiedlicher Schularten und betroffen Eltern verfolgten die Vorträge mit großem Interesse und beteiligten sich rege an der Abschlussdiskussion. Mit überzeugenden Vorträgen stellten die Referentinnen und der Referent die verschiedenen Ursachen, Möglichkeiten der Früherkennung und den Umgang mit der Lese- und Rechtschreibschwäche dar. Es wurde ausführlich vermittelt, wie Kinder ihre Schwäche erleben und wie Probleme der akustischen Wahrnehmung und der Informationsverarbeitung im Gehirn Ursache für die Defizite sein können. Mögliche Behandlungsmöglichkeiten deren Zielsetzungen und Methoden wurden von allen Referentinnen vorgestellt. Erfolgversprechende Therapieansätze und bewährte Behandlungsmethoden wurden ausführlich erläutert.
Das Schulgesetz und Landesverordnungen verpflichten die Schulen, die Lese- Rechtschreibschwäche der Kinder zu berücksichtigen und Hilfen zu geben. Es war ein Ergebnis aller Vorträge, dass für die effektive Behandlung der Lese-Rechtschreibschwäche nur ausgewiesene Experten herangezogen werden sollten. Da diese Experten meist fehlen sind die Fördermöglichkeiten der Schulen stark eingeschränkt.
Mit einem Geschenk aus der Region dankte Gräfin von Plettenberg den Vortragenden, die sich alle am Ende der Tagung den Fragen der Zuhörer stellten und dem Vorstand der Schmiedelanstalten, für die Bereitstellung des Raumes und der technischen Unterstützung der Tagung.
Die schwierige Phase des Übergangs stellt Kinder vor neue Herausforderungen. Eltern und Pädagogen können verunsichert sein, wann der richtige Zeitpunkt für die Einschulung gekommen ist.
Wir laden deshalb ein:
Mittwoch, 26. November 2008,
20.00 Uhr
Rottmann Grundschule - Poststraße 3
55469 Simmern
Frau Ingrid Zürker wird das Modell Netzwerk ECHO in Speyer vorstellen und aufzeigen, wie der Übergang durch das Zusammenwirken von Eltern, Erzieher/innen, Lehrkräften, Ärzte/innen, Mitarbeiter/innen des Gesundheits- und Jugendamtes und Schulpsychologischen Dienstes wirksam begleitet werden kann.
Experten verschiedener Fachrichtungen aus der Rhein-Hunsrück-
Region werden ihre Erfahrungen einbringen.
Bei der aktuellen Veranstaltung steht die Frage des Übergangs vom Kindergarten zur Schule im Mittelpunkt. Nachdem die Einschulung in Rheinland-Pfalz nicht mehr an eine untere Altersgrenze gebunden ist, stellt sich häufig für Eltern, Erzieher und Lehrer die schwierige Frage: Ist (m)ein Kind schon oder noch nicht geeignet für den Schulbesuch?
Dieses herausfordernde Thema wollen wir unter Beteiligung von Vertretern
verschiedener Fachrichtungen betrachten und uns über das Modell
des Netzwerkes „ECHO“ in Speyer informieren.
Wir wünschen uns:
- Empfehlungen für individuelle Entscheidungen zu finden.
- Einen Rahmen für engere Zusammenarbeit in der Region anzuregen.
- Eine anregende Diskussion.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Wir freuen uns auf Sie!